Ausflugsziele

Gipfel des Großen Falkensteins im Oktober

Großer Falkenstein

da Foikastoa – Lindberg´s Hausberg Gerade einmal vier Stunden dauert es bis auf den 1.315 m hohen Gipfel des Großen Falkenstein. Geübte Wanderer mit guter Kondition schaffen es sogar noch schneller, den Tausender im Nationalpark Bayerischer Wald zu erklimmen. Zahlreiche Wanderwege führen hinauf auf den Großen Falkenstein, dessen Gipfel-Plateau eine weite und freie Sicht bietet: zum Rachel und Lusen, über die Bergkette des Vorderen Bayerischen Waldes bis hin zum Großen Arber, Osser und Hoher Bogen. Der Aufstieg zum Berggipfel ist über die Wanderlinien Heidelbeere, Eibe und Esche mit Ausgangspunkten in Zwieslerwaldhaus, Kreuzstraßl und Scheuereck in etwa zwei Stunden möglich. Oben kann man sich im Schutzhaus des Bayerischen Wald-Vereins stärken und auch übernachten. Wandertipp: Urwaldtour Der Weg über das Zwieslerwaldhaus führt den Wanderer durch das Urwaldgebiet Mittelsteighütte und damit direkt „back to the Roots“. Auf dem 36 ha großen Areal wächst noch der urtümliche Mischwald aus Fichten, Tannen und Buchen mit bis zu 500 Jahre alten Bäumen. Wandertipp: Höllbachgspreng Das Höllbachgespreng am Fuße des Großen Falkenstein ist eines der ältesten Naturschutzgebiete im Bayerischen Wald und seit 1997 Teil des Nationalparks. Der Anstieg in diese urwüchsige Landschaft verlangt Kondition und Trittsicherheit, deshalb darf man die wilde Schönheit über weite Strecken für sich alleine in Ruhe und Beschaulichkeit genießen. Starten Sie zu dieser Tagestour mit dem Falkensteinbus ab Bahnhof Zwiesel. In Scheuereck, schnüren Sie die Wanderstiefel und marschieren entlang der Wegemarkierung „Silberblatt“ in knapp drei Stunden entlang dem Höllbach zur Höllbachschwelle und dann auf der Markierung „Heidelbeere“ steil bergan in die felsige Region des Urwaldreliktes Höllbachgespreng und der Höllbachfälle. Der Rückweg führt in einer guten Stunde auf der Markierung „Eibe“ über das Felsmassiv des Kleinen Falkenstein, in den Ort Zwieslerwaldhaus. Alternativ kann der Weg über den Ruckowitzschachten auf der Markierung „grünes Dreieck“ genommen werden. Auch er führt hinunter durch das Urwaldgebiet „Mittelsteighütte“ in den […]

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Naturparkhaus in Zwiesel.

Naturparkhaus Zwiesel

Im Naturparkhaus Zwiesel werden Sie im allgemeinen über den Nationalpark Bayerischer Wald informiert und der Unterschied zwischen Naturpark und Nationalpark erklärt. Eine Dauerausstellung zeigt zum einen, einen naturkundlichen Teil, zum anderen erfahren Sie dort mehr über die Energietechnik des Hauses. Der Natur auf der Spur – ganzjährige Dauerausstellung im Naturparkhaus Auf eine andere Art und Weise – ohne Texte, nur mit Bildern, ausgerichtet gerade auch auf Kinder und Familien mit Kindern, wird das Gebiet des Naturpark Bayer. Wald und die Aufgaben des Naturparkvereins vorgestellt. Seit November 2018 findet der Besucher eine weitere Dauerausstellung zum Thema „Lichtverschmutzung“. Hier erfährt man mehr über die vielfältigen Auswirkungen von Lichtverschmutzungen auf den menschlichen Organismus, sowie auf die Tier und Pflanzenwelt. Ebenso befindet sich im Naturparkhaus Zwiesel ein kleiner Laden für Souvenirs. Der Naturpark bietet viele Veranstaltungen und Führungen zum Thema Natur an. Direkte Stadtbusanbindung an Naturparkhaus Der Zwieseler Stadtbus macht es  möglich, das Areal am Naturparkhaus direkt anzufahren, mit einer eigenen Haltestelle. Der Stadtbus fährt am Bahnhofsvorplatz 10 Minuten nach der vollen Stunde ab und ist 11 Minuten später am Naturparkhaus. Die Rückfahrt 21 Minuten nach der vollen Stunde bietet zwar eine kleine Sightseeing-Tour durch die Stadt Zwiesel, man landet aber pünktlich vor der vollen Stunde wieder am Bahnhof und erreicht die Züge in alle Richtungen. Hier finden Sie weitere Informationen.

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Der Kleine Arbersee im Sommer.

Kleiner Arbersee

An der Westseite des Großen Arbers liegt der idyllische Kleine Arbersee, ein faszinierendes Relikt aus der letzten Eiszeit – ebenso wie sein „großer Bruder“, der Große Arbersee. Besonders beeindruckend ist die steil aufragende Seewand, deren über 100 Meter hohe Felsen bis heute weitgehend naturbelassen sind. Das Gebiet trägt noch deutlich die Spuren der Gletscher, die es einst geformt haben. Hier finden sich Quell- und Niedermoore, artenreiche Aufichtenwälder sowie eine Vielfalt an Farnen, Moosen und Flechten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der See zum Holztriften aufgestaut – dabei vergrößerte sich seine Fläche auf das Dreifache. Damals lösten sich im Uferbereich stark verwurzelte Moorfilze, die durch ihren hohen Torfanteil leichter als Wasser sind. Aus ihnen entstanden die berühmten schwimmenden Inseln, die bis heute auf dem See treiben. Ohne feste Verbindung zum Grund bewegen sie sich sanft mit dem Wasserspiegel. Über Jahrtausende erreichten die Filze eine Dicke von bis zu 3,5 Metern – darauf wachsen inzwischen sogar 40- bis 60-jährige Fichten. Die größte Insel misst rund 4.500 m². Anreise & Erlebnisse:Der See ist nicht direkt mit dem Auto erreichbar – genau das macht seinen Charme aus. Wer ihn besuchen möchte, kann von den Parkplätzen Brennes oder Mooshütte eine kleine Wanderung unternehmen oder gemütlich mit der Kleinen Arberseebahn (auch liebevoll „Bockerlbahn“ genannt) fahren. Die Rundfahrt startet in Lohberg, direkt gegenüber dem Bayerwald-Tierpark. Chauffeur Herbert – ein echtes bayerisches Original – chauffiert die Gäste auf einer kurvenreichen 6,5 km langen Strecke durch das Naturschutzgebiet, erzählt spannende Geschichten und bringt die Entstehungsgeschichte des Sees näher. Ein idyllischer Rundweg um den See lädt zu einem Spaziergang inmitten malerischer Natur ein. Bei trockener Witterung ist er teilweise auch für Kinderwägen (Buggy) und Abschnitte für Rollstuhlfahrer geeignet. Bitte beachten:Die Uferbereiche, die schwimmenden Inseln sowie nicht markierte Wege dürfen nicht betreten werden. Hunde sind an der Leine zu führen. Baden […]

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Luftansicht mit Turm - WaldWipfelWeg Sankt Englmar.

WaldWipfelWeg Sankt Englmar

Den Lebensraum Wald können Sie am Waldwipfelweg in 30 Meter Höhe aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Wem das noch nicht reicht und noch höher hinaus will, der kann auf dem 52 Meter hohen Waldturm eine gigantische Rundumsicht erleben. Der gesamte Pfad mit Waldturm ist 2,50 Meter breit und barrierefrei und somit ideal für Familien mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer. Die Aussichtsplattform bietet einen herrlichen Blick über den Bayerischen Wald, das Donautal und die Ebenen des Gäubodens bis in die Alpen. Entlang des Waldwipfelweges lernen Sie heimische Vogelarten durch interaktive Vögel näher kennen. Auf dem Weg können Sie sich die verschiedenen Baumarten des Bayerischen Waldes ansehen und bewundern. Für Abenteurer gibt es auch einen Alternativweg über eine Hängebrücke in 25 Meter Höhe. Außerhalb des Waldwipfelweg gibt es auch noch einiges zu entdecken: Der NaturErlebnisPfad (2 km) zum Anfassen und Mitmachen bietet viele Stationen zum Erleben und Lernen. Alpakas, Kängerus, Lamas und Schwarznasenschafe lassen die Herzen von Groß und Klein höher schlagen. Auch ein absolut spannender Pfad der Optischen Phänomene und die eindrucksvolle Höhle der Illusionen erwarten Sie in Sankt Englmar. Im Haus am Kopf geht die Illusion der Optischen Phänomene weiter. In diesem Haus steht alles auf dem Kopf – eine einzigartige Perspektive. Neueste Attraktion auf dem WaldWipfelWeg: Eine ehemalige Linienflugmaschine des Typs A319 wurde als virtuelles Kino umfunktioniert. Mittels VR-Brille kann man so einen Rundflug über die Region erleben. Erreichbar mit ÖPNV: Mit der Waldbahn RB 38 (Gotteszell-Viechtach) kann man Viechtach erreichen. Von dort aus fährt die Buslinie VSL 58 stündlich nach St. Englmar. An der Haltestelle Maibrunn, Waldwipfelweg ist das Ziel auch schon erreicht. >> Zur Fahrplanauskunft

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