Ausflugsziele

Der Rachelsee, unterhalb des Gipfels Großer Rachel

Großer Rachel

Der Große Rachel ist mit seinen 1.453 m der zweithöchste Berg im Bayerischen Wald. Die Gipfelaussicht reicht vom Osser und Großen Arber im Nordwesten bis zum Dreisesselberg im Südosten. Der Große Rachel ist der Hausberg der Gemeinden Frauenau und Spiegelau. Ausgangspunkte für eine Besteigung sind die Orte Oberfrauenau, Klingenbrunn Bahnhof, Parkplatz Gfäll oder Racheldiensthütte. Auf dem Berg trefflich rasten und einkehren lässt sich in der Berghütte „Waldschmidthaus“ (wegen Sanierung geschlossen) auf 1.360 m Höhe. Im Winter kann der Berg wegen des meterhohen Schnees oft nur mit Tourenski oder Schneeschuhen erklommen werden. Südöstlich des Gipfels befindet sich rund 400 m tiefer der Rachelsee. Der Sage nach „beherbergt“ er die verbannte Seele der bösen Wecklin, einer Schlossherrin aus Rammelsberg bei Schönberg. Der eiszeitliche Karsee gilt als der stille See des Bayerischen Waldes. Er ist von ursprünglichem Urwald umgeben. Hoch über dem See liegt auf 1.212 m majestätisch ein weiteres beliebtes Ausflugsziel, die „Rachelkapelle„. Nordöstlich des Berges liegen auf tschechischem Gebiet im Rachelwald (Roklanský les) die Quellgebiete des Kleinen Regen und des Großen Müllerbachs (Roklanský potok). Von tschechischer Seite kann der Rachel nicht bestiegen werden: Der traditionelle Ausgangspunkt, die Rachelhütte (Roklanská chata), liegt heute in der unzugänglichen Kernzone des Nationalparks Šumava (Naturschutzgebiet Maderer Filze). Tourenvorschläge: Rachelwanderung: Eine anspruchsvolle Wanderung zum zweithöchsten Berg des Bayerischen Waldes, bei der eine gute Wanderausrüstung Vorraussetzung ist. Goldsteig – N16: Großer Falkenstein – Großer Rachel: Eine sehr anstrengende, jedoch aber eine der schönsten Wanderungen im Bayerischen Wald.

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Blick vom Geißkopf auf Regen und auf Zwiesel

Geißkopf

Die Vier-Jahreszeiten-Region – Geißkopf. Im Sommer – Bikepark, Bogenpark, Wandern und Rasten. Im Winter – beliebtes Skigebiet mit Beschneiungsanlage – Flutlichtskifahren – Rodelbahn – Snow- und Funpark – Geissleinpark. Für das leibliche Wohl sorgen die Gastronomiebetriebe mit typisch bayerischer Brotzeit, Schmankerl und dem süffigen Bier. Eine Wanderung rund um den 1.097 m hohen Geißkopf bei Bischofsmais bietet nicht nur viele unvergessliche Naturerlebnisse. Die Ruinen des verlassenen Waldlerdorfes Oberbreitenau erzählen auch vom harten Leben der Bergbauern im Bayerischen Wald. Gut markierte Wander- und Forstwege führen auf seinen Gipfel. Wer es lieber bequemer mag, kann auch die Sesselbahn nutzen. Von Berg zu Berg wandern Oben am Berg locken das gemütliche Berghaus „Geißkopfhütte“ und der hölzerne Aussichtsturm. Es bietet sich eine überwältigende Fernsicht über die Grenzberge: die Kaitersberge, den Osser, den Großen Arber, den Falkenstein, den Lusen und den Rachel bis zum Dreisessel. Wanderer, denen ein Berg zu wenig ist, gelangen von der Bergstation der Geißkopfbahn aus leicht zu den Nachbargipfeln Breitenauer-, Dreitannen- oder Einödriegel. Tourenvorschläge: Geißkopf-Tour: Eine abwechslungsreiche, familienfreundliche Tour rund um den Geißkopf mit verschiedenen Erweiterungsmöglichkeiten. Geißkopf – Landshuter Haus: Gemütliche Wanderung zur Landshuter Hütte, bei der man viel über das Leben der Bergbauern erfahren kann.

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Kleiner Arber mit der Schutzhütte "Chamer Hütte"

Kleiner Arber

Der „Kleine Arber“ liegt im östlichen Landkreis Cham und ist mit 1.384 m der höchste Berg im „Naturpark Oberer Bayerischer Wald“. Nur wenige Kilometer trennen ihn vom König des Bayerischen Waldes, dem Großen Arber. Wie viele andere Berge des ARBERLANDES besteht auch er aus „Gneis“. Seinen felsigen Gipfel ziert ein stattliches „Holzkreuz“ mit Gipfelbuch, der Ausblick reicht über den „Lamer Winkel“ bis ins „Zellertal„. Auf den Kleinen Arber führen zahlreiche Wanderwege unter anderem von Bodenmais, vom Kleinen Arbersee oder von Schareben aus. Außerdem verläuft der „Fernwanderweg E6“ vom Kaitersberg zum Falkenstein über den Gipfel. Unterhalb des Gipfels steht die Chamer Hütte – Schutzhaus Kleiner Arber zur Einkehr bereit. Tourenvorschläge: Kleiner Arber über Hüttlschachten ab/bis Bodenmais: Anspruchsvolle Rundwanderung – wilde, abwechslungsreiche Naturlandschaft Bo 3 Chamer Hüttenweg Ganzjahresvariante zur Chamer Hütte, Einkehr in der Chamer Hütte und im Sommer den Ausblick auf der Terrasse zum Gr. Arber genießen. Bo 6 Natur-Pur – Ab Ende Juli Heidelbeeren pflücken am Hüttlschachten oder der Enzianwiese! Bo 7 Kleiner Arber – Anspruchsvolle Wanderung mit viel „Gipfelglück“ und unbeschreiblich schöner Natur, auf meist naturbelassenen Steigen, durch die  die naturgewaltige Rißlochschlucht, vorbei an den imposanten Rißlochwasserfällen und entlang des Schwellbachs zur urigen Chamer Hütte und hinauf zum 1384 Meter hohen Kleinen Arber.

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