Aktuelles/Infos

Bodenmais hat den schönsten Wanderweg Deutschlands 2026

Der „Wildes-Wasser-Weg“ setzt sich bei der diesjährigen Wahl in der Kategorie Tagestour durch. Mit den wildromantischen Rißlochwasserfällen und dem malerischen Hochfall bietet Bodenmais die zwei höchsten Wasserfälle des Bayerischen Waldes. Der „Wildes-Wasser-Weg“ verbindet die beiden Naturschauspiele miteinander. Nun wurde die Tour zu Deutschlands schönstem Wanderweg 2026 gewählt. Die 12 Kilometer lange Wanderung setzte sich bei der von der Fachzeitschrift „Wandermagazin“ durchgeführten Wahl in der Kategorie Tagestour durch. „Das ist ein Ritterschlag für uns als Wanderdestination. Die Freude ist riesig und natürlich sind wir auch ein bisschen stolz auf die Auszeichnung“, erklärt Tobias Wolf, Geschäftsführer der Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH. Nun sind die Stimmen ausgezählt und die Wahl zu „Deutschlands Schönstem Wanderweg 2026“ ist entschieden: Der „Wildes-Wasser-Weg“ in Bodenmais gewinnt bei den Tagestouren und der „Druidensteig“ im Westerwald bei den Mehrtagestouren. Die Wahl fand inzwischen zum 20. Mal statt – und erreichte eine besondere Marke: Erstmals haben mehr als 50.000 Wanderfans abgestimmt, genauer gesagt: 52.911 – das ist ein neuer Rekord. 30.028 Wanderbegeisterte stimmten online über das digitale Wahlstudio ab, weitere 22.883 offline per Wahlkarte. Der „Wildes-Wasser-Weg“ konnte in seiner Kategorie gut 23 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und setzte sich vor der „HeimatSpur MaareGlück“ in der Vulkaneifel und dem „Felsenwald“ im Pfälzerwald durch. Bei den Mehrtagestouren gewinnt der „Druidensteig“ aus dem Westerwald mit knapp 25 Prozent der Votings. Dahinter liegen der Fernwanderweg „Goldsteig“ (Bayerischer Wald und Oberpfälzer Wald) sowie der „Pfälzer Höhenweg“. Für den Bodenmaiser Tourismuschef Wolf zeigen die Ergebnisse, dass der Bayerische Wald eine qualitativ hochwertige und beliebte Wanderdestination in Deutschland ist: „Wir als Region haben nicht nur einen ersten Platz geholt, sondern mit dem Goldsteig auch einen hervorragenden zweiten Rang. Der Premium-Fernwanderweg hat mit der Etappe 13, der sogenannten Acht-Tausender-Tour vom Eck bis zum Großen Arber, eine der schönsten Teilstrecken, die oberhalb von Bodenmais verläuft“, erklärt […]

Weiterlesen
Neue Infotafel zum Auerwildschutzgebiet "Arber"

Schutzgebiet für das Auerwild – Überleben ist schwer genug

Schutzzeit des Auerhuhns in der Arberregion Für das Auerhuhn beginnt jedes Jahr im Spätherbst die schwere Jahreszeit. Der Winter ist nicht mehr fern und in der kalten Jahreszeit ist das Auerwild besonders schutzbedürftig. Beispielsweise durch abseits der Wege gehende Wanderer und Schneeschuhgeher aufgeschreckt, wird es zur sehr energiezehrenden Flucht veranlasst. Aufgrund des Auffliegens und der hohen Fluchtdistanz muss das Auerhuhn rund den zwölffachen Energieaufwand aufbringen als im normalen Zustand. Wiederholen sich die Störungen, kann dies bis zum Tod des Auerhuhns führen. Verlassen Sie in der Zeit vom 01.11. bis 30.06. nicht die markierten Wege, ausgewiesenen Ski- und Schneeschuhrouten, sowie Loipen. Helfen Sie mit das Auerhuhn vor dem Aussterben zu bewahren. Daher gilt vom 01. November bis zum 30. Juni nächsten Jahres in der Arberregion das Wegegebot zum Schutz des Auerhuhns. Vom Mühlriegel über den Kleinen und Großen Arber bis hin zum Bretterschachten, sowie zum Kleinen und Großen Arbersee reicht das Wildschutzgebiet für das Auerwild. Zudem besteht für Hunde eine ganzjährige Anleinpflicht. Betretungsregelung im Nationalpark Bayerischer Wald zum Schutz der Auerhühner gilt von 16. November bis 14. JuliDer Winter steht vor der Tür und mit ihm die schwierigste Zeit für den Wappenvogel des Bayerischen Waldes, das Auerhuhn. Daher gilt im Nationalpark – ähnlich zu den Regelungen im Dreisessel- und Arbergebiet – ab Sonntag, 16. November, wieder ein striktes Wegegebot im Kerngebiet.Das besagt, dass man in besonders sensiblen Bereichen des Schutzgebiets, hauptsächlich in den höheren Lagen, die markierten Wege nicht verlassen darf. „Wir hoffen, dass unsere Besucher wieder viel Verständnis für diese wichtige Schutzbestimmung zeigen“, sagt Parkleiterin Ursula Schuster. „Nur so können wir gewährleisten, dass das gefährdete Auerwild auf Dauer in der Region überleben kann.“Gerade die kalte Jahreszeit ist gefährlich für die Tiere, da sie ihren Energiebedarf dann fast nur noch mit kargen Fichtennadeln decken. Jede Flucht vor einem querfeldein gehenden Menschen […]

Weiterlesen