Sport und Freizeit

Naturpark-Wandertipp Böbrach

Böbrach. Heute beginnen wir unsere 5,9 km lange Wanderung am Rathaus Böbrach. Die leichte Runde führt über die blaue Nummer 1 zuerst durch den Ort in den Wald hinein. Hier muss ein Kreuzweg über viele Steinstufen erklommen werden, bevor der erste Aussichtspunkt, die Wolfgangskapelle, in Sicht kommt. Bereits um 1600 stand hier eine Holzkapelle, welche 1776 zu einem steinernen Kirchlein umgebaut wurde. Von der Kapelle aus geht es weiter in den Wald hinein zum Wolfgangsriegel, der Beschilderung in Richtung Sternknöckel folgend. Grün schimmert das Moos auf den umliegenden Steinen, eine gute Abwechslung zum noch recht tristen Frühjahr. Aufmerksame Beobachter stellen mit der Zeit fest, dass der Wald hier von Tannen dominiert ist. Am Gipfel, auf 818 m NN angekommen, findet sich ein wunderschönes, blank poliertes Kreuz, in welchem sich das Antlitz des Betrachters und die umliegende Kulisse widerspiegeln. Die exponierte Lage gibt einen guten Ausblick auf die Arberregion frei. Die Tannen in besagter Blickrichtung wirken merkwürdig grün und bei näherer Betrachtung können viele imposante Mistelbüsche auf ihren Zweigen entdeckt werden. Die Mistel besitzt eine spannende Lebensweise: Als Halbschmarotzer entzieht sie ihrer Wirtspflanze Wasser und Nährsalze, ist aber selbst noch in der Lage, Photosynthese zu betreiben. Die Pflanzen können sehr alt werden, bis zu 70 Jahren und entziehen dem Wirtsbaum mit zunehmender Größe immer mehr Wasser und Nährsalze, was zum Absterben der befallenen Astbereiche führen kann. Verbreitet wird sie durch Vögel, welche die Frucht und deren Samen weitertragen. Ein Kuss unter dem Mistelzweig soll im Aberglauben Glück und Liebe bringen. Wenn wir also unsere Begleitung geküsst haben (oder auch nicht), geht es vom Gipfel aus kurz ein Stück zurück. An der Weggabelung folgen wir der Beschilderung (blaue Nr. 7) in Richtung Böbrach, den Wald hinab, zurück zum Rathaus.

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12-02-26_Abendstimmung am Harlachberg_REG_Biebl

Naturpark-Wandertipp Bodenmais

Bodenmais. Heute nehmen wir euch auf eine Tour mit, die ein gewisses Klettergeschick voraussetzt. Geparkt werden kann von Langdorf kommend gegenüber der Abzweigung Bodenmais/Böhmhof. Die linke Abbiegespur führt uns zu einer Wendeplatte. Wir lassen das Auto dort stehen und wenden uns wieder in Richtung St2132. Ein Forstweg führt zuerst parallel zur Hauptstraße (Bo68). In einer langen Kurve führt der Wanderweg in den Wald hinauf. An einer Kreuzung wählen wir den Weg weiter in den Wald hinauf (Bo57). An einer darauffolgenden Weggabelung wandern wir den urigen Weg in Richtung Riederinfelsen. Mutige können den 10 Meter hohen Felsen über eine schmale Leiter erklimmen. Diverse Blogs und Heimatgeschichten berichten von Keltenschalen, die dort eingeschlagen wurden, um Opfer zu bringen. Heute opfern wir lediglich unser Pausenbrot und dann geht es die Leiter wieder runter und in Richtung Kreuzseign. Über Stock und Stein kommen wir an eine Wiese und queren diese. Ein kleines Marterl mitten in der Wiese passt wohl zur Namensgebung. Wir kommen an der idyllischen Kuh-Alm an und wählen dort die Forststraße in Richtung Harlachberg. An der Gutsalm angekommen, kann die schöne Aussicht genossen werden oder gleich den Schildern zum Gipfelkreuz gefolgt werden. Wir wählen den schwierigen Weg und nehmen den steilen Aufstieg. Oben angekommen wartet schon das Kreuz auf 913 Metern. Wir gehen zurück zur Alm und folgen der Forststraße in Richtung Obere Glashütte. Ein Wegweiser auf der rechten Straßenseite weist uns den Weg zurück Richtung Riederinfelsen oder Kreuzseigen. Beide Wege sind möglich. Am Riederinfelsen kann derselbe Rückweg genommen werden oder später via Ameisenstraße und der Einöde Gaisau zurück zum Ausgangspunkt nahe Böhmhof.

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Der Regener Osterritt durch die Stadt Regen mit zahlreichen Reitern und Reiterinnen - ein Brauchtum zu Ostern.

67. Regener Osterritt

Brauchtum wird in Regen groß geschrieben. Zu den bekanntesten Veranstaltungen zählt derOsterritt der Landjugend. Viele tausend Besucher stehen am Ostermontag, 06.04.2026 am Straßenrand und bestaunen den langen Zug der Reiter durch den Ort. Um 09:00 Uhr wird vor der Tierzuchthalle ein Feldgottesdienst gefeiert, anschließend beginnt der Flurumritt, der wieder über den Stadtplatz und die Bodenmaiser Straße zur Panzerstraße und von dort weiter zur Zwieseler Straße und zurück zum Stadtplatz führt. Die Pferdesegnung erfolgt beim Vorbeireiten am Stadtplatz. Und zum Ende des Ritts werden auf dem Stadtplatz wieder Grußworte gesprochen. Die Tradition: Mehr als 400 Pferdeliebhaber aus Regen und Umgebung reiten Jahr für Jahr beim Osterritt mit und lassen ihre Tiere vom Pfarrer segnen. Schon Kleinkinder wollen bei der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Brauchtumsveranstaltung dabei sein und schwingen sich in die Sättel ihrer Ponys. Auch für viele Jugendliche und Erwachsene ist die Teilnahme am Osterritt längst Tradition geworden, dafür holen die meisten gerne ihre weißen Turnierhosen, den Trachtenjanker und ihre Fahnen aus dem Schrank und die Haflinger, Friesen oder Kaltblutpferde aus dem Stall. Die Tiere stehen ihren Reitern in nichts nach. Die Pferde werden für den großen Tag mächtig herausgeputzt, mit Satteldecken samt Monogramm, Glöckchen oder Bändern im Schweif, eingeflochtener Mähne oder prächtig verziertem Zaumzeug.

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Schaubienenstand.

Familienfreundliche Tour auf dem Regentalradweg zum Lehrbienenstand

Entdecke die Wunderwelt der Insekten: Bienen, Ameisen und Schmetterlinge Die Tour beginnt am Bahnhof in Viechtach beim Einstieg zum Regentalradweg (hier kostenlose Parkmöglichkeiten). Ebenso ist eine Anreise mit der waldbahn möglich. Auf dem flachen, familienfreundlichen Regentalradweg (ehemalige Bahntrasse) erreicht man nach ca. 2,5 km das Bahnwartehäuschen in Tresdorf. Hier verlässt man die Haupttrasse des Regentalradweges und biegt links ab auf den Regentalradweg-Zubringer (1 km, geteert). Bereits von Weitem erblickt man das alte burgartig anmutende Gebäude, das ehemalige Quarzschotterwerk „Sporer-Quetsch“. Hier wurde Jahrzehntelang das im Quarzbruch „Am Großen Pfahl“ abgebaute Pfahlgestein zerkleinert, sortiert, gewaschen und für den Weitertransport vorbereitet. Was wird man am Vogelbeobachtungsstand bei den alten Weihern alles entdecken? Gleich in der Nähe befindet sich auch eine Brotzeitbank (Tipp: Rucksackverpflegung mitbringen). Im Obstgarten des ehemaligen Quarzschotterwerks, befindet sich ein Lehrbienenstand. Hier kann man Bienen beobachten und Imkern bei der Arbeit zusehen. In der alten Streuobstwiese gibt es auch eine Wildbienenwand mit Tipps zum Insektenschutz im eigenen Garten. Tipp: In den Sommermonaten (Mai – Juli) erzählt ein erfahrener Imker alles über die Faszinierende Welt der Bienen (Infos unter www.imkerverein-viechtach.de) Der Pfahlsteig führt nach ca. 2 km wieder zum Stadtzentrum. Das wildromantische Riedbachtal und beschauliche Bachwiesen säumen den Weg. Auf einem fast 150 m langen Steg können Naturbegeisterte trockenen Fußes über einen renaturierten Altarm des Riedbachs spazieren. Vielleicht hat man Glück und entdeckt eine Flussperlmuschel. Tipp: Der Rückweg ins Zentrum kann auch abgekürzt werden: Vom Alten Quarzschotterwerk den Sporerweg weiter bis zum Städt. Bauhof an der Schmidstraße. Hier gibt es eine Stadtbus-Haltestelle (Sporerweg/Riedbach). Mit dem Stadtbus fährt man kostenlos und bequem zum Ausgangspunkt am Bahnhof zurück. Die Strecke vom Ausgangspunkt Bahnhof bis zur Haltestelle Stadtbus an der Schmidstraße ist auch mit Kinderwagen geeignet. Größere Kinder können ihre Geschwister im Kinderwagen hier sogar mit dem Fahrrad begleiten. Informationen erhalten Sie hier: Tourist-Information Viechtach, […]

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