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Rißlochwasserfälle im ARBERLAND.
Blumen mit Tautropfen
Margeriten auf einer blühenden Sommerwiese
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Nachhaltig Reisen - Tipps und Tricks

Klimaschutz betrifft jeden von uns

"Was soll einer schon erreichen? - fragte sich die halbe Menschheit."

Hand aufs Herz – Spielen die Themen Nachhaltigkeit und verantwortungsvoller Tourismus bei der Urlaubsplanung eine Rolle für Sie? In der Regel bleiben wir für unseren Urlaub nur kurze Zeit in der Reisedestination – warum sich also mit den Auswirkungen des eigenen Besuchs auf Land und Umwelt befassen?

Wenn wir dies ignorieren, machen wir es uns meist zu einfach. Besonders die Einheimischen, aber auch künftige Generationen haben ein Recht auf Unversehrtheit der natürlichen Ressourcen vor Ort und jeder einzelne Gast kann einen großen Unterschied machen. Es muss nicht viel sein, aber selbst der kleinste Schritt sorgt bereits für bessere Bedingungen in der Urlaubsregion und ein schöneres Urlaubserlebnis.

„Verlasse die Plätze so, wie du sie selbst gerne vorfinden würdest“,lautet also die Devise.

Aber wie kann man seinen Urlaub eigentlich nachhaltiger gestalten?

Wir haben hier ein paar kleine Tipps für Sie zusammengefasst:

Urlaubsplanung und Mobilität

  • Bahn und Fernbus sind gute Reisealternativen und gehören zu den effektivsten Klimaschutzmaß-nahmen für jeden Einzelnen
  • Nutzen Sie, wenn möglich, öffentliche Verkehrsmittel. Infos zu Mobilität vor Ort im ARBERLAND
  • Neben den eigenen Beinen ist auch das Fahrrad ein ideales Verkehrsmittel, um die Landschaft umweltfreundlich zu erkunden – und ganz nebenbei hält es auch noch fit! Auf diesen Seiten finden Sie Infos zum Thema "Aktivitäten im Sommer" und "Mountain- und e-Biken" im ARBERLAND
  • Nachhaltiges Camping - Besonders die Vermüllung der Umwelt und die hohe CO²-Belastung durch den Autoverkehr bewirken Umweltschäden, die in Zusammenhang mit dem Urlaub stehen. Dabei ist das Camping bisher bereits eine vergleichsweise umweltverträgliche Urlaubsform. Einer Studie des Öko-Instituts Freiburg zufolge wird bei einer Camping-Übernachtung lediglich ein Fünftel bis Sechstel der CO²-Menge einer Hotelübernachtung in gleicher Entfernung freigesetzt. Auch Campingplätze legen immer mehr Wert auf Umweltfreundlichkeit und verfügen zum Beispiel über eigene Gemüsegärten, verwenden Fairtrade- und Bio-Produkte beim Frühstück oder nutzen Solarenergie. Das Logo des Verein ECOCAMPING weist beispielsweise auf besonders ressourcenschonend betriebene Campingplätze. Immer wichtig: achten Sie zugleich darauf, keinen Müll auf den Campingplätzen zu hinterlassen. Denn auch falsch entsorgter Müll kann schnell zu einer Gefahr für andere Camper und auch die lokale Flora und Fauna werden.  
  • Reisepakete wie GUTi oder aktivCARD Bayerischer Wald helfen dabei, die Reise nachhaltig zu gestalten
  • Wie wär's mal mit etwas Neuen? Urlaub auf dem Bauernhof wird immer beliebter und liegt bei Jung und Alt voll im Trend! Besonders hier spielt das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle, denn Freizeitangebote sind naturnah ausgewählt oder finden direkt in der Natur statt. Nähere Infos zu Urlaub auf dem Bauernhof.

Konsum am Urlaubsort

  • Kaufen Sie möglichst regional und frisch - statt abgepackte importierte Billigware in Discountern
  • Lokale Wochenmärkte und Hofläden bieten eine breite Auswahl an regionalen Produkten
  • Auf der Suche nach dem passenden Souvenir? Im ARBERLAND stellen individuelle Künstler und traditionelle Betriebe wunderschöne handgefertigte Produkte her, egal ob aus Glas, Holz, Ton, Stoff uvm. – so fördern Sie das regionale Handwerk und nehmen einzigartige Erinnerungen mit nach Hause.
  • Fleischverzehr erhöht den eigenen CO²-Fußabdruck erheblich – wie wärs zur Abwechslung einmal mit Mehlspeisen, wie einem Kaiserschmarrn, Apfelkücherl oder auch traditionellen Kartoffelgerichten? Bei uns im ARBERLAND gibt es noch die gute altbayerische Küche.

Mehrwert durch Mehrweg

  • Bereits vor der Reise können Sie sich gut vorbereiten, indem Sie Mehrwegprodukte wie beispielsweise eine eigene Trinkflasche, einen Mehrwegbecher, oder Pausenboxen einpacken, diese können einfach gespült und wieder befüllt werden - so vermeiden Sie auch im Urlaub Einwegprodukte und schützen die Natur vor unnötigem Plastikmüll.
  • Vermeiden Sie kleine Seifen-, Shampoo- oder Duschgelproben in Hotels; lieber von zu Hause aus Shampoos und Seifen mitbringen (am besten unverpackt). Besonders beim Zelten oder Campen auf biologisch abbaubare Produkte achten.
  • In der freien Natur den ökologischen Fußabdruck verringern: Viele Wanderer entsorgen immer noch Plastiktüten oder Verpackungen nicht ordnungsgemäß, sondern lassen Sie dort zurück, wo sie ihren Proviant verzehrt haben. Dies fügt der Umwelt erheblichen Schaden zu. Egal ob Plastikfolie oder Bananenschale - entsorgen Sie Ihren Müll bitte immer in den dafür vorgesehenen Abfallbehältern oder nehmen Sie ihn wieder mit zurück. Umwelt und Tierwelt werden es Ihnen danken!
  • Öfters mal Leitungswasser trinken: unser Waldwasser im ARBERLAND können Sie bedenkenlos trinken – so sparen Sie nicht nur Geld, es schmeckt auch vorzüglich und es fällt kein unnötiger Plastikmüll an. Dabei hilft auch die App „Refill“. Hier erfahren Sie, wo Sie kostenfrei Leitungswasser auffüllen lassen können.

Der Gast ist König - oder?

  • Im Urlaub sollten generell ähnliche Regeln wie zu Hause gelten, besonders beim Thema Energiesparen
  • Auch wenn der Hotelpreis fix festgelegt ist oder der Ferienhaus-Vermieter nur eine Nebenkosten-Pauschale verlangt, ist dies kein Grund dafür, übertrieben lange zu duschen oder das Licht unnötig brennen zu lassen.
  • Klimaanlagen sind wahre Klimasünder und sollten bestenfalls nicht oder nur in kurzen Intervallen genutzt werden – im Sommer das Zimmer lieber früh morgens gut durchlüften.
  • Wasser ist knapp: Achten Sie auch im Urlaub auf einen geringen Wasserverbrauch. Vermeiden Sie Baden oder übermäßig langes Duschen und verwenden Sie Handtücher, wenn möglich, mehrere Tage hintereinander, damit diese seltener gewaschen werden müssen.
  • Netiquette: Zum nachhaltigen Tourismus zählt auch ein wertschätzender und verantwortungs-bewusster Umgang mit anderen Menschen.
  • Ihr persönlicher CO²-Rechner.

Nachhaltigkeit und faire Beschaffung für touristische dienstleister

FAIR zu unseren Mitarbeitern – FAIR zu unserer Region – FAIR zu allen Menschen und Generationen

Haben Sie schon einmal etwas vom sogenannten „Zuschauereffekt“ gehört? In der Psychologie wird so die Tatsache genannt, dass „Untätigkeit“ ansteckend ist, das heißt: Wenn Sie ein Problem oder eine Herausforderung erkennen - zum Beispiel zu viel Plastikkonsum - aber niemanden sehen, der reagiert, werden Sie das Problem weniger ernst oder gar nicht wahr nehmen und deshalb auch nicht reagieren. Das bedeutet im Umkehrschluss: Ihr Verhalten rüttelt andere wach! Der Einfluss unseres Verhaltens im Alltag ist daher nicht zu unterschätzen.

Was können touristische Dienstleister konkret im Rahmen des Themas Nachhaltigkeit tun?

  • Kommunikation ist alles!
    Sprechen Sie das Thema bei Ihren Mitarbeitern und auch direkt bei den Gästen an. Kommunizieren Sie, auf welchem Stand Sie beim Thema Nachhaltigkeit sind und nehmen Sie gegebenenfalls auch an Schulungen oder Workshops zum Thema Nachhaltiger & Fairer Tourismus teil. Auch Info- und Prospektmaterial über Naturschutzverbände, National- und Naturparks stehen zur Verfügung.
  • Ein nachhaltiges Konzept und Leitbild hilft Ihnen und Ihren Mitarbeitenden dabei, das Thema praktisch umzusetzen – beispielsweise kann man durch einfache Schritte Plastik einsparen, beim Catering regionale und fair gehandelte Lebensmittel verwenden, bei Textilien und Matratzen auf „fair“ hergestellte Produkte und Materialien achten, energiesparende Leuchtmittel und recycelbare Abfalltüten, keine gastronomischen Verpackungen verwenden und Vieles mehr.
  • Chemische Reinigungsmittel schaden nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Reinigungspersonal - mit ökologischen Reinigungsmitteln ersparen Sie also auch den Mitarbeitenden und Ihren Gästen die Belastung durch Putzmittelrückstände, die eingeatmet werden oder mit denen man in Kontakt kommt. Ökologische Putzmittel reizen weder die Hautoberfläche, noch sind sie giftig für Mensch und Natur .
Bachlauf bei den Wasserfällen am Höllbachgsprengwoidlife photography