Rauschbeere, Rosmarinheide, Heidelbeere und Torfmoosbulte prägen die Vegetation im Naturschutzgebiet "Kiesau" im ArberLand. Das Moorgebiet bei Zwiesel ist aus einer ehemaligen Tagebaugrube entstanden, in der früher Quarz abgebaut wurde.
Renaturierung des Moors
Über die Geschichte und die Mineralogie dieser ehemaligen Stätte der Quarzgewinnung informieren Lehrtafeln im Naturschutzgebiet. Das zwischen Rabenstein und Bodenmais hochgelegene Übergangsmoor ist seit 1993 unter Naturschutz gestellt und wird seitdem renaturiert.
Überwintern in altem Gestein
Seltene Tiere und Pflanzen gilt es ebenso zu erhalten wie die Moorrandwälder und den historischen Quarzbruch mit Stollen. Fledermäuse nutzen diesen gerne als Winterquartier. Einheimische bezeichnen den Quarzbruch auch als "Unterirdischen See", da sich in ihm eine mit Wasser gefüllte Felsenhöhle befindet.
Weitere Information zum Naturschutzgebiet "Kiesau" gibt es bei:
Kur- und Touristik-Information Zwiesel
Stadtplatz 27, 94227 Zwiesel
Tel.: 09922 8405-23, Fax 09922 5655
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