Der
Große Arber, auch der „König des Bayerischen Waldes“ genannt, ist mit 1.456 Metern nicht nur der höchste Berg des Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirges, er nimmt auch aufgrund seiner Natur einen ganz besonderen Rang ein. In jedem Fall ist sein Besuch ein Muss beim Urlaub im ArberLand.
Das dichte Nebeneinander außergewöhnlicher Naturerscheinungen lässt das ArberLand zu einem Gut unschätzbaren Wertes werden: Die Rißloch-Wasserfälle, verschiedene Moore, die eiszeitlichen Seen mit ihren steil abfallenden Seewänden, und der Urwald verleihen diesem urwüchsigen Gebiet seinen unverwechselbaren Charakter.
Nicht zuletzt ist der waldfreie Arbergipfel selbst eine Besonderheit, dessen Tier- und Pflanzenwelt so im gesamten Bayerischen Grenzgebirge nicht wiederzufinden ist. Schon 1939 wurden weite Teile des Gebietes unter Schutz gestellt, um sie in ihrer Einmaligkeit zu erhalten.
Der Große Arbersee ist einer von drei Seen des Bayerischen Waldes. Der Große Arbersee liegt an der Flanke des Großen Arbers. Der Große und der Kleine Arbersee sind Relikte der Eiszeit (Karseen) und von einem dichten Urwald und Hochwald umschlossen. Ein besonderes Merkmal der beiden Arberseen sind die so genannten Schwingrasen, die am Ufer aufsitzen und gegen die Wasserfläche vorwachsen.
Der Große Arbersee ist einer der am meisten besuchten Seen des Bayerischen Waldes. Er ist in einem tiefen und wildromantischen Bergkessel gebettet und wird vom 1.456 Meter hohen Großen Arber um 500 Meter überragt.