Es waren Glasschleifer und Glasmaler, die unter Federführung der Glaskünstler Ronald Fischer (
Frauenau) und Hubert Stern (
Spiegelau) im Jahr 2003 die Glasarche erschaffen haben. Tschechische Bildhauer legten das Schiff in eine große Hand aus Holz. Drei Jahre lange reiste die gläserne Arche durch die bayerisch-böhmische Grenzregion.
Die Natur in den Nationalparken
Bayerischer Wald und
Šumava, die Beziehungen über die Grenze sowie die Glaskultur der Region wurden dabei zum Thema: an 19 Aufstellungsorten in der Waldwildnis, auf Kirchplätzen oder vor den Glashütten gab es Begegnungen, Gespräche und Veranstaltungen.
Kunst im wilden Bayerischen Wald
Seit dem Jahr 2008 liegt die Glasarche am Fuß des Lusen vor Anker. Hier regt sie die Menschen an zum Nachdenken, vermittelt ihnen Hoffnung und ruft zu Frieden und Toleranz auf. Mitten in einem wilden Wald, gut erreichbar für Besucher von beiden Seiten der Grenze.
Das Kunstwerk erinnert damit nachhaltig an die Reise der Glasarche. Deren Erfolg übertraf alle Erwartungen. Die Arche aus Glas und Holz brachte die Menschen zusammen. Tausende trafen sich an, bei und neben ihr zum Austausch, zum Feiern und zur Besinnung auf die Lebensgrundlagen und die Zukunft der Region.
Und daran erinnert auch der Film "Der letzte Hafen".
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