Der Pfahl – ein bedeutendes Naturdenkmal

 
Der Große Pfahl bei Viechtach - eine Naturdenkmal von 150 km Länge
Der Pfahl ist ein seltenes Zeugnis für die Urgewalt der Natur. Der mit Quarz gefüllte Riss im Gebirgsgrund des Bayerischen Waldes ist in mehr als 300 Millionen Jahren entstanden. Über nahezu 150 Kilometer erstreckt er sich. Und an den wenigen Stellen, an denen der Pfahl an die Oberfläche tritt, sind mitunter bizarre Felsformationen zu bestaunen.

Der Pfahl gehört zu den bedeutendsten geologischen Naturdenkmälern Bayerns. Sein Name leitet sich ab aus dem Lateinischen: palladius steht hier für bleich, fahl. Den Menschen im ArberLand hat der Pfahl schon immer Rätsel aufgegeben. Nicht umsonst spricht der Volksmund von Teufelsmauer und Hexenwerk.

Was dran ist an den alten Legenden und Sagen, das lässt sich heute sehr bequem genauer unter die Lupe nehmen: Bei Viechtach, direkt an der Bundesstraße B 85, ragt der "Große Pfahl" in die Höhe. Ebenso tritt der Pfahl beeindruckend ans Tageslicht bei der Burgruine Weißenstein (nahe Regen) und bei Schloß Thierlstein (nahe Cham).

Wer mehr wissen möchte über den Pfahl, dem sei der Lehrpfad zum "Großen Pfahl" bei Viechtach.

Weitere Informationen bei:
Naturpark Bayerischer Wald e. V.
Pfahl-Infostelle, Altes Rathaus
Stadtplatz 1, 94234 Viechtach
Tel. 09942 904864, Fax 09942 904856
E-Mail: naturpark-bayer-wald-pfahlinfo@t-online.de
Internet: www.naturpark-bayer-wald.de
 
 
 
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