Wallfahrtsstätten wie
St. Hermann bei Bischofsmais, die Bergkirche "Mariä Namen" in Zwiesel, das "Guntherkircherl" in Gehmannsberg bei Rinchnach oder das "Osterbründl" bei Ruhmannsfelden sind Zeugen einer tiefen Volksfrömmigkeit vergangener Tage. Votivtafeln, geschnitzte Gliedmaßen, in Silberblech getriebene Organe oder dicke und reichverzierte Kerzen wurden und werden von den Gläubigen hinterlegt.
Totenbretter und FeldkreuzeFlurdenkmale sind im ArberLand nahezu an jeder Ecke zu entdecken. So begegnet man an Kapellen, Bäumen oder bei Feldkreuzen den Totenbrettern, die früher, bevor es Leichenhäuser gab, zur Aufbahrung der Verstorbenen in ihren Wohn- oder Schlafräumen bis zum Tage ihrer Beerdigung dienten. Danach wurden in das Brett Name und Lebensdaten des Verstorbenen eingeritzt und zum Gedenken aufgestellt. Die Seele des Toten galt erst dann als vom Fegefeuer erlöst, wenn das Totenbrett vermodert war.
Bauernhäuser und der SilberbergAuch Profane Bauwerke wecken immer wieder das Interesse der Besucher. Da gibt es die alten, liebevoll sanierten und bewohnten Bauernhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, das Bauerndenkmal in Kollnburg und die sagenumwobenen unterirdischen Gänge von Zwiesel zu bewundern. Industriegeschichte: Viele riesige Glashütten erzählen von der einstigen Blütezeit des Glasmacherhandwerks. Und bei Bodenmais ist die Ausgrabungsstätte des ältesten Fabrikstandortes Bayerns, der Vitriolhütte am Silberberg.
Institutionen und Vereine:
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